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eXpress Sanitär Notdienst & Service

Rohrbruch & Wasserschaden

Rohrbruch oder Wasserschaden? Wasser absperren, Sofortmaßnahmen einleiten und fachgerecht reparieren lassen.

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Bei einem Rohrbruch oder Wasserschaden zählt jede Minute: Austretendes Wasser durchfeuchtet Wände, Böden und Decken schneller, als es an der Oberfläche aussieht. Die wichtigste Sofortmaßnahme ist deshalb, das Wasser abzusperren – erst danach geht es um die Reparatur. eXpress Sanitärnotdienst hilft bei den ersten Schritten am Telefon und vermittelt den Einsatz – sofern erforderlich – an geeignete regionale Fachbetriebe.

Eckventil, Absperrventil, Haupthahn – was ist was?

In jeder Installation gibt es mehrere Stellen, an denen sich Wasser absperren lässt. Das Eckventil sitzt direkt an der Entnahmestelle – unter dem Waschbecken, hinter dem WC oder am Waschmaschinenanschluss – und trennt nur dieses eine Gerät vom Netz. Absperrventile in Wohnung oder Steigstrang schalten größere Bereiche ab. Der Haupthahn, meist im Keller an der Wasseruhr, trennt das gesamte Gebäude von der Versorgung. Wer im Notfall weiß, wo diese Ventile sitzen, begrenzt den Schaden erheblich.

Typische Fehlerbilder

  • Wasser tritt sichtbar aus einer Leitung, einer Verschraubung oder einem Anschluss aus.
  • Ein Fleck an Wand oder Decke wird größer oder dunkler.
  • Der Boden ist feucht, Parkett wölbt sich oder Fugen verfärben sich.
  • Die Wasseruhr läuft weiter, obwohl kein Wasser entnommen wird.
  • Ein Anschlussschlauch von Waschmaschine oder Spülmaschine ist geplatzt oder tropft.
  • Nach Frost taut eine Leitung auf und wird plötzlich undicht.

Sofortmaßnahmen bei Wasseraustritt

  1. Sperren Sie das Wasser ab – am nächstgelegenen Eckventil oder, wenn unklar, am Haupthahn.
  2. Schalten Sie in durchnässten Bereichen die betroffenen Stromkreise am Sicherungskasten ab, bevor Sie Wasser aufnehmen.
  3. Nehmen Sie stehendes Wasser mit Tüchern und Eimern auf und räumen Sie Möbel und Wertsachen beiseite.
  4. Fotografieren Sie den Schaden und die Austrittsstelle für die Versicherung.
  5. Notieren Sie, wo das Wasser austritt, seit wann und was Sie unternommen haben.

Mehr geht in Eigenregie nicht: Öffnen Sie keine Wände oder Böden auf Verdacht und verlassen Sie sich nicht auf provisorische Abdichtungen – Klebeband und Dichtmasse halten dem Leitungsdruck nicht stand. Eine ausführliche Anleitung für den Akutfall finden Sie unter Wasserschaden – was tun?.

Rohrbruch, undichte Verbindung oder schleichende Leckage?

Ein Rohrbruch macht sich meist schlagartig bemerkbar – etwa nach Frost oder einer mechanischen Beschädigung. Eine undichte Verschraubung oder eine gealterte Dichtung tropft dagegen oft nur unter Druck oder bei Nutzung. Am schwersten zu fassen ist die schleichende Leckage, die verdeckt unter Putz oder Estrich Wasser abgibt und erst durch Flecken oder steigenden Verbrauch auffällt. Welche Ursache vorliegt, wird am konkreten Schadensbild geprüft – bei verdeckten Stellen mit den Verfahren der Leckageortung, bevor etwas geöffnet wird.

So läuft der Einsatz ab

  1. Schadensbild und Absperr-Situation am Telefon erfassen.
  2. Klären, ob das Wasser bereits abgesperrt ist und wie weit sich der Schaden ausgebreitet hat.
  3. Die schadhafte Stelle vor Ort eingrenzen und freilegen.
  4. Leitung reparieren oder das defekte Teilstück fachgerecht austauschen.
  5. Dichtheit prüfen und die Versorgung kontrolliert wieder in Betrieb nehmen.

Nach der Reparatur: Trocknung und Versicherung

Mit der reparierten Leitung ist ein Wasserschaden selten erledigt: Durchfeuchtete Wände, Estriche und Dämmschichten trocknen von allein kaum ab und begünstigen Schimmel. Für solche Fälle wird auf Wunsch eine technische Trocknung durch entsprechende Fachbetriebe vermittelt. Informieren Sie außerdem zeitnah Ihre Versicherung und – als Mieter – Vermieter oder Hausverwaltung. Drückt hingegen Abwasser aus Abläufen zurück, ist nicht die Druckleitung, sondern die Abwasserleitung betroffen – dazu mehr unter Rohrreinigung & Abfluss.

Häufige Fragen zu Rohrbruch und Wasserschaden

Wo finde ich den Haupthahn?

In Häusern meist im Keller oder Hausanschlussraum direkt an der Wasseruhr, in Wohnungen häufig im Bad, in der Küche oder im Abstellraum. Suchen Sie den Haupthahn am besten jetzt – nicht erst im Notfall.

Zahlt die Versicherung den Schaden?

Leitungswasserschäden sind häufig über die Wohngebäude- beziehungsweise Hausratversicherung abgedeckt – maßgeblich ist der jeweilige Vertrag. Dokumentieren Sie den Schaden mit Fotos und melden Sie ihn zügig; das erleichtert die Regulierung.

Muss die Wand aufgestemmt werden?

Nicht zwingend. Verdeckte Schadstellen lassen sich mit zerstörungsarmen Verfahren wie Feuchtemessung und Thermografie oft auf wenige Zentimeter eingrenzen – geöffnet wird dann nur dort. Mehr dazu unter Leckageortung.

Was kostet ein Notdienst-Einsatz?

Der Aufwand hängt von Ursache, Uhrzeit und Umfang ab. Am Telefon erhalten Sie vorab eine Einschätzung. Welche Faktoren den Aufwand bestimmen, lesen Sie unter Kosten.

Anliegen telefonisch klären

Schildern Sie das Schadensbild, betroffene Räume und ob das Wasser bereits abgesperrt ist. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich – 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

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Abfluss verstopft?

Wir machen das Rohr wieder frei.